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Anmerkungen zu den Aussagen der Pressekonferenz

mit Bundesminister Dr. Karl Lauterbach, Karin Maag und Prof. Carmen Scheibenbogen vom 16.4.24 auf Phoenix

Der Fernsehsender Phoenix hat eine Pressekonferenz übertragen, bei der Bundesminister Dr. Karl Lauterbach, Karin Maag und Prof. Carmen Scheibenbogen aus der Charité Berlin über ein Round-Table-Gespräch berichten.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=H0W1eff3uKk

Da der Tenor und die inhaltlichen Aussagen der Übertragung vorsichtig ausgedrückt Irritationen bei mir auslösten, möchte ich dies aus wissenschaftlicher Sicht kommentieren, aber auch aus meiner Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von etwa 250 schwer Erkrankten nach Corona-Gen-Injektion, deren Ursache eindeutig der Injektion und nicht einer Infektion zugeordnet werden kann, und die deswegen an einem PostVac-Syndrom leiden.

Die einzige positive Erkenntnis ist schnell erwähnt: Es sollen vermehrt finanzielle Mittel zur Erforschung der Erkrankung ME/CFS (chronisches Müdigkeitssyndrom) bereitgestellt werden, eine vor der Corona-Gen-Injektion sehr seltene Erkrankung, die meist Folge eines Virusinfektes wie z. B. EBV ist. Seit massenhafter Verabreichung der Gen-Injektion unter hohem gesellschaftlichen und psychischen Druck ist sie aber sehr häufig zu sehen, wobei die Betroffenen mangels klassisch schulmedizinischer Befunde fast immer in die Ecke der psychosomatischen Erkrankungen geschoben werden.

Diese Mittel sind sehr zu begrüßen, und neben Forschungsgeldern sollte unbedingt auch geregelt werden, dass alle notwendigen diagnostischen Schritte inkl. umfangreicher Laboruntersuchungen als Kassenleistung möglich werden, und dass die Ärzte, die sich engagiert und zeitintensiv um diese Betroffenen kümmern, auch entsprechend honoriert werden, was bisher definitiv nicht der Fall ist.

Irreführung der Bevölkerung

Ansonsten lässt sich aus der Pressekonferenz über das Round-Table-Gespräch kaum etwas Gewinnbringendes ableiten. Besonders kritisch zu bewerten ist die ständige Rede von Long-Covid mit folgenden, vermutlich politisch gewollten Effekten:

1) Long-Covid wird immer noch massiv als gefährliche Folge der Infektion mit SARS-CoV-2 bewertet und damit weiterhin Angst vor dem Erreger geschürt. Dabei ist zum einen das postinfektiöse Müdigkeitssyndrom schon vor Corona bekannt gewesen, zum zweiten trat es nach Infekten bei Menschen, die keine Genspritze bekommen hatten, nicht häufiger auf als nach anderen Virusinfektionen. Dies halte ich für eine massive Irreführung der Bevölkerung.

2) Menschen, die nach Impfung erkrankten, soll eingeredet werden, dass es sich nicht um eine Folge der Genspitze („Impfung“) handelt, sondern um eine Folge der Infektion. Damit wird weiterhin davon abgelenkt, dass die Corona-Gen-Spritze erhebliche und sehr häufige Nebenwirkungen zur Folge hat. Dies ist ebenfalls eine Irreführung und kann getrost unter „Fake News“ verbucht werden.

3) Auch die Behauptung, dass die Genspritze das Risiko nach Studien um 40% senken könne, steht auf sehr tönernen Füßen, handelt es sich doch um Metaanalysen sehr unterschiedlicher Daten. Diese Studie erwähnt selbst erhebliche Einschränkungen der verarbeiteten Daten, wie z. B. deutliche statistische Heterogenität, hohes Risiko für Verzerrungen der Datenanalyse, reine Beobachtungsdaten bei Fehlen von randomisierten Studien und anderes. Demzufolge hat die Studie nur einen sehr begrenzten Aussagewert, so dass bis zur endgültigen Bewertung weitere möglichst hochwertige Studien erforderlich sind, zumal nach meiner Erfahrung das Gegenteil der Fall zu sein scheint.

Zusammenfassend wird also fälschlich suggeriert, dass Long-Covid häufig ist und vorwiegend nach Covid-19 auftritt, aber nicht oder nur selten nach Genspritze, und dass man das Risiko einer Erkrankung durch die „Impfung“ verringern könnte.

„Long-Covid“

Dabei ist der Begriff „Long-Covid“ weltweit nicht einmal eindeutig definiert und wird daher in Studien unterschiedlich verwendet.

Australische Daten legen gerade den Schluss nahe, dass es überhaupt keine spezielle Erkrankung „Long-Covid“ gibt, und die Wissenschaftler dort empfehlen, den Begriff nicht mehr zu verwenden. Eine andere Studie konnte zeigen, dass die Beschwerden, die in Deutschland Long Covid zugeschrieben wurden, in einem genau so hohen Prozentsatz bei Menschen auftraten, die nie mit dem Virus SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen waren.

Weit über 95% aller Betroffenen mit multiplen Beschwerden, z. B. ME/CFS haben aber die Genspritze erhalten. In diesen Fällen sollte jedoch nicht von Long-Covid, sondern von Post-Vac gesprochen werden, denn die Beschwerden lassen sich anhand bereits veröffentlichter wissenschaftlicher Literatur eindeutig als Folge der Genspritze herleiten.

In meiner Schwerpunktpraxis habe ich bei ca. 250 Betroffenen mit postviralem Müdigkeitssyndrom exakt drei Personen, die nicht gegen SARS-CoV-2 „geimpft“ wurden!

Fälle nehmen zu

Lauterbach hat Recht, wenn er anmerkt, dass die Fälle immer mehr werden, insbesondere nach jeder Infektionswelle. Aber woran liegt das?

Mehrere Studien zeigen sehr eindrucksvoll, dass durch die Genspritze das Immunsystem negativ verändert wird. Es kommt zu einer Unterdrückung des Th1-Astes des erworbenen Immunsystems, und damit zu einem Abfall von stimulierbarem Interferon-Gamma (IFN-g). Genau dieses IFN-g ist aber unentbehrlich für die Wirksamkeit der zellulären Abwehr, die insbesondere gegen Viren und Krebszellen aktiv ist. In nicht wenigen Fällen kommt es sogar zu einem Zusammenbruch des Immunsystems, welches mit AIDS vergleichbar ist und deswegen in der Literatur V-AIDS genannt wird.

Diese Schwächung des Immunsystems, schlimmstenfalls V-AIDS, ist aber überhaupt erst die Ursache dafür, dass es zu gehäuften Infektionen und damit auch SARS-CoV-2-Infektionen kommt. Dann zu behaupten, Long-Covid sei Folge der Infektion, die ohne Genspritze mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht stattgefunden hätte, ist wissenschaftlich überhaupt nicht haltbar.

Auch der Aussage von Lauterbach, Deutschland habe in der Long-Covid-Forschung einen Spitzenplatz, muss widersprochen werden. Ein Spitzenplatz definiert sich über Wissen und nicht dadurch, dass man Geld bereitstellt. Zu ME/CFS gibt es zahlreiche Studien, und zunächst würde es reichen, diese einmal zur Kenntnis zu nehmen. Fände das extrahierte Wissen dieser Studien Eingang in Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten deutscher Kassenärzte, und wäre dies als Kassenleistung möglich, hätte man schon viel gewonnen, und die angesprochenen Millionen wären sinnvoll eingesetzt.

Es gibt eine Reihe von bereits bekannten Ursachen für ME/CFS, z. B. genetisch bedingte Entgiftungsstörungen, chronische intrazelluläre Infekte, schwere Störungen der Mitochondrienfunktion oder Persistenz von Impf-Spikes in Betroffenen nach Gen-Injektion. Für alle diese Ursachen gibt es mit Ausnahme der persistierenden Spikeproteine nach „Impfung“ wirksame Therapiemethoden. Nur sind alle diese Therapiemethoden kassenärztlich nicht zugelassen, angeblich wegen fehlender Studien, obwohl diese durchaus vorhanden sind. Aber dazu müsste man unter anderem auch die Verordnung von Nahrungsergänzungsmitteln zulassen und die Homöopathie nicht weiter verteufeln.

Dass dies jedoch nicht im Sinne der Pharmaindustrie ist, und damit in universitären Forschungseinrichtungen keine Rolle spielt, die ja mangels staatlicher Förderung überwiegend von Pharmaunternehmen unterstützt werden, ist ja allgemein bekannt.

Und wenn von international zugelassenen Medikamenten die Rede ist, die eingesetzt werden, appelliere ich einfach an die Verantwortlichen, doch den Einsatz des hierzulande überteuerten Medikaments Maraviroc (Celsentri), welches in anderen Ländern deutlich günstiger zu erwerben ist, als Kassenmedikament bei Impfschäden zuzulassen. Ebenso wichtig wäre es, das preisgünstige und hochwirksame Medikament Ivermectin in Deutschland wieder zuzulassen. Aber die Studien dazu sind ja an Politikern und universitären Einrichtungen Deutschlands vorbeigegangen – bei einer absolut beeindruckenden Studienlage zur Wirksamkeit bei Covid wie auch bei Post-Vac, während Präparate mit äußerst zweifelhafter Wirkung, wie Paxlovid, von Lauterbach unterstützt wurden.

ME/CFS als Folge der Gen-Injektion

Zu den Ausführungen von Frau Maag ist wenig zu sagen. Eine schnelle Versorgung postinfektiöser Syndrome ist sicher sinnvoll, allerdings sollten dann auch die Möglichkeiten dazu bereitstehen, insbesondere die Bestimmung „seltener“ Laborwerte gemäß wissenschaftlicher Publikationen und eine adäquate Honorierung der Ärzte und gerne auch Heilpraktiker zu ermöglichen. Leitlinien sind entbehrlich, solange diese nicht auf Studien basieren, sondern von der Pharmaindustrie gesteuert werden. Das ist auch ein Grund dafür, dass wir „ein Versorgungssystem (haben), dass auf diese Patienten nicht eingestellt ist“.

Die Aussage, dass „ME/CFS Patienten mit vegetativen Störungen, die wir mit Fatigue kennen, die mit POTS mit PEM vorhanden sind, in der Versorgung bisher zu wenig bekannt“ waren, spricht Bände. Zum einen ist dies das indirekte Geständnis, dass Genspritzen doch massive Störungen hervorrufen, zum zweiten tritt POTS bei ME/CFS nur bei Personen nach Genspritze auf, keineswegs aber beim klassischen ME/CFS. Zum dritten muss betont werden, dass solche Betroffenen oft von unwissenden oder unter Druck gesetzten Ärzten ignoriert und in eine psychosomatische Ecke gedrängt wurden. Was man nicht kennt oder kennen will, kann oder darf man auch nicht zur Kenntnis nehmen.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn gemäß den Aussagen von Frau Maag hier ein Umdenken stattfinden würde. Und es ist ebenso zu begrüßen, dass die Erkrankung, und nicht der Auslöser ausschlaggebend sein soll, wenngleich ich der Behauptung, dass jener nicht mehr feststellbar sein soll, massiv widerspreche, da jetzt erste Tests zur Verfügung stehen, die zwischen Impf-Spike und Infektions-Spike unterscheiden können, wobei hier gerade auch bei der MWGFD intensiv an solchen Möglichkeiten gearbeitet wird und solche Tests wohl bald zur Verfügung stehen werden.

Die Aussagen von Frau Scheibenbogen sind teilweise enttäuschend, insbesondere im Hinblick auf ihre berufliche Stellung. Sie sollte die Studienlage, die ich oben schon erwähnte, durchaus kennen.

Es ist aber sehr interessant, dass sie von „vielen Hunderttausend, die in Folge von Covid jetzt teilweise schwer erkrankt sind,“ und „die wahrscheinlich ähnlich hohe Zahl, die als Folge von anderen Infektionen insbesondere an ME/CFS erkrankt sind“ spricht. Damit widerspricht sie doch klar bisherigen Behauptungen insbesondere von Lauterbach, dass Covid-19 besonders viele Spätfolgen im Sinne von Long-Covid erzeugt. Damit bestätigt sie auch (ungewollt?) die Daten australischer Forscher, wonach es kein Long-Covid gibt.

„Impfschäden“ sind häufig

Nicht nachvollziehbar, weder aus wissenschaftlicher Sicht noch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit Impfgeschädigten, ist jedoch ihre Behauptung einer „kleinen Gruppe derer, die nach Impfung ähnliche Symptome und Erkrankungen entwickelt haben“. Auch der Aussage „diese Erkrankungen sind bisher wenig erforscht und bekannt“, kann ich nicht zustimmen. Studien dazu gibt es aber schon reichlich, wenngleich noch viele Fragen offenbleiben, denn die durch die „Impfung“ erzeugte genetische Veränderung der „Geimpften“ ist in der Tat derartig komplex, dass es wohl noch Jahrzehnte dauern wird, bis dass hier halbwegs Klarheit herrschen dürfte, wobei ich die Nebeneffekte der Injektion, wie DNA-Verunreinigungen, Frame-Shifting, Veränderungen des Erbguts und mehr, hier noch gar nicht einbezogen habe.

Die Schlussanmerkungen von Lauterbach bringen keine neuen Erkenntnisse. Woher er das Risiko von Long-Covid von 6 bis 9% nach Omikron-Infektion herleitet, erschließt sich mir nicht, insbesondere dann nicht, wenn man berücksichtigt, dass Lauterbach Studien offensichtlich sehr einseitig zur Kenntnis nimmt. Ich kenne jedenfalls keine entsprechende Studie, lasse mich aber gerne von ihm informieren.

Eine Heilung von PostVac ist derzeit nicht möglich, da stimme ich Herrn Lauterbauch ausdrücklich zu. Das liegt aber ganz einfach daran, dass die durch die Genspritze erzeugten Genveränderungen im Körper vermutlich irreversibel sein werden. Aber immerhin kann man die Aktivität von Genen durch äußere Maßnahmen beeinflussen, und vor allem da liegen die Hoffnungen der Impfgeschädigten und die Möglichkeiten der Therapie.

Die letzte Anmerkung von Herrn Lauterbach, „dass sich junge Leute über Sterbehilfe informieren“, macht mich fassungslos. Bitte prüfen Sie doch einmal, Herr Lauterbach, inwieweit hier eine persönliche Verantwortlichkeit Ihrerseits besteht.

 

Das Titelbild ist ein Foto aus dem Serengeti Nationalpark, Tansania 2023, © Ralf Tillenburg

 

Artikel vom: 21.4.2024

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