Nächtlicher Harndrang muss nicht sein.

Immer wieder wird uns durch Werbung suggeriert, dass die häufigste Ursache für nächtlichen Harndrang eine Schwäche der Blase ist.

Das ist Schwachsinn. Die häufigste Ursache für nächtlichen Harndrang ist die Herzschwäche. Diese gilt es frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

 

Mit verschiedenen frei verkäuflichen Medikamenten soll nun laut Werbung dieser nächtliche Harndrang zu behandeln sein. Klug ist ja auch, in der Werbung eine Wirkung bereits nach vier Wochen anzudeuten. Unglücklicherweise haben Sie nach vier Wochen aber schon eine Packung eingenommen und damit viel Geld bezahlt. Und weil es ja nicht sofort hilft, zögern Sie vielleicht auch nicht, noch eine Packung zu kaufen - ein guter Werbetrick. Wenn Sie dann endlich merken, dass es nicht hilft, ist vielleicht auch schon eine dritte Packung in Ihren Händen.

Neu ist ja auch der wunderbare Begriff des weiblichen Blasen- und Beckenbodensystems. Ja, was ist das denn? Können Sie sich darunter etwas vorstellen? Vermutlich nicht, aber es klingt so schön medizinisch, und also muss es gut sein.

Ist es aber leider nicht, denn dieser Komplex aus Muskeln, Bindegewebe und Organen ist so vielschichtig, dass man ihn bestimmt nicht einfach so mit Arzneikürbis, meinetwegen auch mit Hopfen, therapieren kann. Mal nebenbei: Was ist eigentlich ein Arzneikürbis? Klingt auch so gut und wissenschaftlich.

Leider ist da ja auch noch die mögliche Herzschwäche oder etwas anderes im Wege.....