Magnesium

Dieses Elektrolyt (Blutsalz) wird in der Werbung immer wieder gegen Wadenkrämpfe und Verspannungen empfohlen.

Glauben Sie’s oder glauben Sie’s nicht - die Wirkung von Magnesium auf Wadenkrämpfe ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Das wird auch gar nicht gehen, denn an der Kraft unserer Muskeln sind mindestens drei Elektrolyte beteiligt, nämlich Magnesium, Kalzium und Kalium.

Wenn überhaupt, empfehle ich Ihnen eher folgendes Schema, aber auch dieses ist wissenschaftlich nicht belegt:

3 Tage je einmal Magnesium, dann zwei Tage Pause
dann 3 Tage einmal Kalzium, dann wieder zwei Tage Pause, dann wieder von vorne....

Übrigens: Magnesiummangel kann Herzrhythmusstörungen auslösen. Ich habe also nicht grundsätzlich etwas gegen solche Präparate, sondern lediglich gegen die irreführende Werbung um bestimmte frei verkäufliche Medikamente. Und wenn Sie sich schon ein solches Mittel kaufen, kaufen Sie nicht das “Apotheken-Magnesium”, sondern das preiswerteste, welches Sie finden können. Das wirkt (bei in der Menge vergleichbarem Inhalt) sicher genauso gut.